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ARCHICAD Projekt: Neue Puma-Konzernzentrale in Herzogenaurach

Puma Plaza

Am 8. November 2007 hieß es "Baubeginn" für die neue Puma-Konzernzentrale in Herzogenaurach. Den ersten symbolischen Spatenstich für das rund 50 Mio. teure Großprojekt tat der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein. Die Entwürfe für die sogenannte Puma Plaza, die auf einer Fläche von circa 50.000 Quadratmetern entsteht und rund 700 Mitarbeitern Platz bieten wird, stammen von unserem Kunden Klaus Krex, da capo al fine Architekten, Nürnberg.

Die Plaza besteht aus insgesamt drei Baukörpern. Neben dem Verwaltungszentrum für den gesamten zentraleuropäischen Bereich entsteht ein sogenanntes Brand-Center, das als quasi firmeneigenes Kongresszentrum über eine 1.500 Personen fassende Multimediahalle und zahlreiche Veranstaltungsräume verfügt, in denen das Unternehmen künftig seine Kundenpräsentationen und Meetings durchführen wird. Dazu kommt das sogenannte Retail-Gebäude, das einen Outlet-Store, das Merchandising-Zentrum und ein Restaurant aufnimmt.

Bei seinem Entwurf ließ sich Krex von der Marke und ihren Signets inspirieren. So entwarf er das Retail-Gebäude für das erfolgreiche Lifestyleunternehmen quasi als Abbild des weltbekannten roten Schuhkartons. Mit der auskragenden Tribüne der Multimediahalle wiederum zitiert er den Puma-Formstripe. Überhaupt dominieren klare rechteckige Formen das gesamte Ensemble. Eines der optischen Highlights der Gebäudegruppe, die den nach Süden hin geöffneten weitläufigen Platz umgibt, sind ganz sicher die oberen Geschosse des Verwaltungsgebäudes mit ihrer transparenten Glasfassade, die beinahe zu schweben scheint.

Auch der ökologische Aspekt spielte bei der Planung eine gewichtige Rolle. Mit moderner Betonkerntemperierung werden alle drei Gebäude umweltverträglich grunderwärmt bzw. gekühlt. Dazu kommen eine circa 1.000 qm große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Retail-Gebäudes sowie eine Photovoltaik-Fassade an seiner Südseite, die zusammen einen großen Teil des Energiebedarfs des Gebäudes decken.

Klaus Krex, der die gesamte Entwurfsplanung und Visualisierung des Projektes quasi als One-Man-Show durchgeführt hat, gehört zu den ARCHICAD-Pionieren. Seit zwölf Jahren Anwender ist er von der Software nach wie vor überzeugt und begeistert. Er bearbeitet alle Projekte von Beginn an in 3D und kann und will es sich nicht mehr anders vorstellen. Ein Vorteil übrigens auch für das Architekturbüro Johann Böhm, das die Ausführungsplanung für die Puma-Zentrale übernommen hat. Diese wurde für das ebenfalls mit ARCHICAD arbeitende Büro aufgrund der kompletten 3D-Planung von Klaus Krex enorm vereinfacht und beschleunigt.


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