Gratulation: Architekturpreis der Landeshauptstadt München 2009 an Bea und Walther Betz
München, 7. Mai 2009 - Wir gratulieren unseren Kunden Bea und Walther Betz zur Auszeichnung mit dem Architekturpreis der Landeshauptstadt München 2009!
Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat in seiner Kulturausschuss-Sitzung das Votum der Jury bestätigt, den mit 10.000 Euro dotierten Architekturpreis der Landeshauptstadt München 2009 an Bea und Walther Betz zu vergeben. Der Architekturpreis wird für das herausragende Gesamtwerk von Architektinnen und Architekten (bzw. Teams) verliehen, die in München oder der Region München leben bzw. eine enge Verbindung zu München als Ort ihres Schaffens haben. Ausgezeichnet werden in erster Linie qualitativ herausragende gestalterische Leistungen in der Planung und Realisation von Projekten.
Mit dem Preis würdigt die Landeshauptstadt München auch das unermüdliche und beispielhafte Engagement von Bea und Walther Betz für die Baukultur nicht nur im Bund Deutscher Architekten. Die Preisverleihung findet am 7. Juli durch Oberbürgermeister Christian Ude im Alten Rathaussaal im Rahmen einer geschlossenen Festveranstaltung statt.
Betz Architekten
Architekturpreis der Landeshauptstadt München 2009
Begründung der Jury
Das Architektenpaar Bea und Walther Betz hat in ganz besonderer Form das architektonische Gesicht des modernen Münchens mitgeformt. Mit ihrem herausragenden Bau, dem sogenannten Hypo-Hochhaus im Osten der Stadt, haben sie Ende der 70er Jahre Architekturgeschichte geschrieben. Das 114 Meter hohe Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, ist zu einem baulichen Wahrzeichen Münchens geworden. Es ist, weit über die regionale Bedeutung hinaus, auch heute noch eine internationale Landmarke der Hochhausarchitektur. Die Architekten haben sich mit ihrem legendären Stelzenbau über alle Konventionen der üblichen Wolkenkratzerarchitektur hinweggesetzt. Nicht um, wie heute oft üblich, eine aufsehenerregende Skulptur in die Stadtlandschaft zu setzen, sondern um fast alle Arbeitsplätze mit natürlichem Licht zu versorgen und sie mit der Außenwelt zu verbinden. Der Kühnheit des Entwurfs liegt eine menschenfreundliche Haltung zu Grunde. Das gilt auch für die eleganten und überaus geglückten Erweiterungsbauten des Gebäudes, die zudem zeitgenössische Gesichtspunkte energetischen Bauens berücksichtigen. Darüber hinaus haben Bea und Walther Betz eindrucksvolle Büro- Schul- und Verwaltungsbauten, darunter auch das Gebäude der Deutschen Botschaft in London, entworfen und mit ihren Landhäusern, etwa am Starnberger See, Maßstäbe gesetzt.
Die Jury
Ingrid Amann, Prof. Dr. Christian Demand, Peter Haimerl, Gelinde Kammerl, Prof. Uwe Kiessler, Wilhelm Warning, und aus dem Stadtrat Dr. Reinhard Bauer, Sabine Krieger, Michael Leonhart, Richard Quaas, Walter Zöller
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