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Hamburger Architektur Sommer: Utopie und Urbanität - Architektur und Philosophie der Frühen Moderne

Zum sechsten Mal lädt Hamburg zu seinem Architektur Sommer ein. Der Hamburger Architektur Sommer 2009 blickt zurück, präsentiert die Gegenwart und diskutiert die Zukunft von Hamburgs Baukultur. Einige Veranstaltungen werden durch unsere Kollegen von GRAPHISOFT Nord unterstützt.

Ausstellung: Utopie und Urbanität

Mittwoch, 22. Juli 2009 um 19.00 Uhr
Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Veranstalter: Handelskammer Hamburg, Jochen Witthinrich, TU München
Modelle: Leihgaben Architekturmuseum der TU München
Info: jochen.witthinrich(at)tum.de, Telefon 089-58964044
Ausstellung bis 28. August 2009

www.architektursommer.de
Mit Unterstützung von GRAPHISOFT Nord

Seit 2004 läuft an der Technischen Universität München in Kooperation mit dem Architekturmuseum und dem Lehrstuhl für Philosophie der Ludwig Maximilian Universität München die Auseinandersetzung mit Methoden und Entwürfen zur literarisch-philosophischen Leseart der Stadt.

Im Rahmen eines Lehr-Forschungsprojektes widmen sich Entwürfe, Seminare, Kolloquien und Ausstellungen den imaginären Städte und Architekturen und sollen so dazu beitragen, den philosophisch-utopischen Diskurs in der Architektenwelt weiter zu beleben, um so im Sinne einer interdisziplinären Architekturausbildung die Ingenieurwissenschaften wieder enger mit den Geisteswissenschaften zu verknüpfen. Die Ergebnisse zeigen, was erreicht werden kann, wenn über die Grenzen pragmatischer und konstruktiver Entwurfsarbeit hinweg Freiräume für die Entfaltung anders gearteter Methodiken geboten werden. Dazu angeregt, Architektur und Städtebau durch einen neuen Blickwinkel zu sehen, ist so über die Jahre eine große Vielfalt von individuellen Interpretationen von Städten und Architekturen entstanden, von denen eine Auswahl anläßlich des Hamburger Architektur Sommers 2009 im Rahmen der Ausstellung "Utopie und Urbanität" in der Handelskammer Hamburg zu sehen ist.

Die Ausstellung zeigt Rekonstruktionen aus literarischen und philosphischen Schriften - von Platons Atlantislegende über Staats- und Gesellschaftsutopien von Thomas More oder Tommaso Campanella bis zu einer Sozialutopie von Max Frisch. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag ea Edition Architektur.

Hamburger Architektur Sommer 2009

Vorträge und Podiumsdiskussion: Architektur und Philosophie der Frühen

Mittwoch, 29. Juli 2009 um 18.00 Uhr,
Literaturhaus an der Alster, Großer Saal, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg
Veranstalter: Literaturhaus Hamburg, Jochen Witthinrich, TU München
Info: jochen.witthinrich(at)tum.de, Telefon 089-58964044

  • Taut und Benjamin - Suche nach dem urgeschichtlichen Index der Moderne
    Jörg Gleiter, Bauhaus Universität Weimar
  • Hannes Meyer und der Wiener Kreis
    Ulrich Winko, Hochschule München
  • Krisen und das Gespenst einer faschismusartigen Architektur
    Bernhard Taureck, Universität Braunschweig
  • Moderation: Ullrich Schwarz, Hamburgische Architektenkammer

www.architektursommer.de
Mit Unterstützung von GRAPHISOFT Nord

Immer wieder kommt es vor, daß Architekten in ihrem Denken und den daraus entwickelten Werken explizit von philosophischem Gedankengut und einzelnen Denkerpersönlichkeiten beeinflußt werden. Umgephrt haben Philosophen nicht nur über Architektur nachgedacht, sondern den Tätigkeiten des Konstruierens, Bauens und Wohnens zudem gewichtige Bedeutung in ihrer Vorstellung von Mensch und Gesellschaft beigemessen.

Das Symposium diskutiert die unterschiedlichen Gesichtspunkte der Wechselwirkung von Philosophie und Architektur mit dem Schwerpunkt der architekturtheoretischen Wandlung innerhalb der Frühen Moderne von Bruno Taut über Hannes Meyer bis Ludwig Mies van der Rohe.

Bild: Platon, Atlantis, Entwurf und Modellbau Rupert Reiser, TU München
Copyright Architekturmuseum der TU München


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